Eine denkmalgeschützte Scheune aus dem Jahr 1856 wird zu einem Wohnhaus umgenutzt. Der Bestand ist kalt, und wird von Innen heraus als Haus im Haus entwickelt. Die unregelmässigen Ebenen aus der ehemaligen landwirtschaftlichen Nutzung werden im Schnitt übernommen. Daraus entsteht eine spezifische vertikale Erschliessung, welche unterschiedliche kleinteilige und dienende Nutzungen aufnimmt. Die kammerartige Raumstruktur entwickelt sich auf mehreren Splits, und wartet mit überraschenden Proportionen und Geometrien auf. Im ehemaligen Schweinestall wird gekocht und gegessen. Von außen sind die Eingriffe kaum zu erkennen und fallen erst auf den zweiten Blick ins Auge.
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Auftrag, 2021 - 2026