Das vielleicht spezifischte Merkmal des Bestands ist die Erkerserie - diese prägt den Ausdruck des Hauses zur Stadt hin. Der Rythmus der Erker bildet die Ausgangslage für die architektonische Idee zum Umbau. Raumhaltige Schotten, welche sich aus der seitlichen Distanz zweier Erker ableiten bilden das typologisch- strukturelle Grundgerüst. Die Erschliessungsstruktur ist in Anlehnung an die vormalige Altersheim- Nutzung angelehnt: Drei Rue Interieurs - auf jedem zweiten Geschoss- erschliessen südseitig Gechosswohnungen zum Hof hin, und nordseitig die unteren Niveaus von tiefen, überhohen Duplex- Typen, welche im darüberliegenden Geschoss ihren Anschluss an die lärmabgewandte Südfassade finden. In der Stirn der Rue Interieur ist jeweils der Zugang zu den Wohnungen des Ersatzneubaus: eine Geschoss- und eine Atelierwohnung als Duplex. Im Bereich des bestehenden Treppenhauses sind jeweils Gemeinschaftsräume und Ateliers angeordnet. Unter Berücksichtigung des Bestandesschutzes kann die Tragstruktur, das Dachgeschoss sowie das Treppenhaus erhalten. Den Innenhof bespielt ein einfaches Atelierhaus als Holzbau.

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Studienauftrag, 2. Stufe, 2022, engere Wahl