Ein Haus mit vier Erkern und zwei Ebenen wird durch einen räumlich erlebbaren Split in das gewachsene Terrain des durchgrünten Quartiers eingebettet. An den vier Hauskanten verschmelzen jeweils auskragende Bereiche mit der Grundfigur zu grosszügigen, polygonalen Räumen mit sowohl geschlossenen, als auch sehr offenen Zonen, die einen starken, dreiseitigen Bezug zum Garten schaffen. Zusammen mit den dienenden Raumschichten werden so die Gebäude- Ecken abgesteckt. Dazwischen wird eine dreiseitig orientierte, weniger exponierte Wohntopographie auf zwei Ebenen aufgespannt. Diese zeichnet sich durch unterschiedliche Nischen, Ecken und Winkel aus, welche vielfältige und kleinmasstäbliche Aneignungsmöglichkeiten eröffnen. Im Zusammenspiel mit den auskragenden Erkern differenzieren sich die Gebäudeseiten in haushohe Schilder in Ortbeton, dazwischen fügen sich gestaffelte, strukturell geöffnete Partien in Holzbauweise. Sowohl konstruktiv als auch in den Oberflächen greifen sowohl Innen wie Aussen die Materialien Holz- und Beton ineinander. Polygonale Split- Decken mit den Auskragungen, sowie tragende, mehrfach geknickte Scheiben sind in Ortbeton ausgebildet. Alle übrigen Wandkonstruktionen sind im Holzständerbau. Durch den Garten entsteht Nähe und Reibung zum Quartier, im Kontrast dazu eröffnen die privaten und gemeinschaftlichen Dachterassen weite Blicke über Leutschenbach.

080 Lavendelweg 21
080 21
080 Lavendelweg 3
080 3
080 Lavendelweg 1
080 1
080 Lavendelweg 7
080 7
080 Lavendelweg 8
080 8
080 Lavendelweg 5
080 5
080 Lavendelweg 22
080 22
080 Lavendelweg 2
080 2
080 Lavendelweg 33
080 33
080 Lavendelweg 27
080 27
080 Lavendelweg 25
080 25
080 Lavendelweg 24
080 24
080 Lavendelweg 30
080 30
080 Lavendelweg 28
080 28

Projekt und Ausführung 2020-2025
Fotos: Rasmus Norlander, Abraha Achermann